Niedersachsen gewinnt den Deutschland-Pokal

Kategorie: Feld 2017
Veröffentlicht am Montag, 25. September 2017 10:39
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Großer Erfolg für die niedersächsischen Faustballer bei den Deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände. Im schleswig-holsteinischen Großenaspe gewann das NTB-Team die Goldmedaille. Vier Jahre nach dem letzten Triumph war der Jubel bei Delegationsleiter Joachim Brandes und den vielen niedersächsischen Nachwuchssportlern riesig.

 

In allen vier Altersklassen schaffte Niedersachsen den Sprung unter die ersten vier Teams. Am besten präsentierte sich dabei die weibliche U14, die das gesamte Wochenende ohne Niederlage blieb. In der Vorrundengruppe am Samstag bezwang die Mannschaft von Trainer-Duo Charlotte Salzmann und Doris Schmertmann gegen Bayern, Hessen, Baden und Berlin/Brandenburg ohne echte Probleme. Einzig Bayern schaffte es über weite Strecken mitzuhalten – eine echte Ansage in Richtung der Konkurrenz. Mit dem Gruppensieg war der direkte Halbfinaleinzug verbunden, hier forderte Westfalen das NTB-Team heraus – vergebens. Mit 11:7 und 11:5 war der Einzug ins Endspiel geschafft. Hier demonstrierte die junge Mannschaft noch einmal ihr Können. Schwaben hatte beim 11:4 und 11:2 nicht den Hauch einer Chance.

Die weibliche U18 stand den U14-Mädels in Nichts nach, einzig gegen Bayern wollte an den beiden Tagen einfach kein Sieg gelingen. So platzierte sich die Mannschaft vom neuen Trainergespann Carina Müller und Sandra Wortmann nach der Niederlage gegen den BTSV und Siegen gegen das Rheinland, Hessen, Baden und Berlin/Brandenburg auf dem zweiten Platz. Am Sonntagmorgen bezwang die mit gleich vier U18-Europameistern gespickte Mannschaft Sachsen in zwei Sätzen (11:6, 11:4). Das Halbfinale gegen Schleswig-Holstein war dann eine echte Herausforderung. Beide Teams zeigten ein Duell auf gleichem Niveau, in dem sich aber die Erfahrung der Niedersachsinnen aus dem Nationalteam oder der Bundesliga auszahlte (11:8, 11:9). Gegen Bayern wurde es dann noch spannender. Das Finale war nichts für schwache Nerven. Erst legte Bayern vor, ehe Niedersachsen der direkte Ausgleich gelang (9:11, 11:9). Der Entscheidungssatz lief für den BTSV mit Svenja Schröder im Angriff dann einen Hauch besser (11:8).

Bronze in der Einzelwertung gab es für die männliche U18. Souverän setzte sich die Mannschaft von Tobias Kläner und Benno Schwarze gegen Berlin/Brandenburg, das Rheinland und die Pfalz durch. In einer Dreier-Gruppe wurde im Sonntag dann einer der beiden Finalplätze ausgespielt. Der Auftakt gegen Hessen gelang (11:5, 11:6), ehe es dann gegen Schwaben vom Papier her das vorweggenommene Finale gab. Gleich sechs der U18-Europameister standen in dieser Begegnung auf dem Feld. Schwaben spielte kompakt und sicher, während im niedersächsischen Spiel immer wieder Fehler passierten. Mit 3:11 und 7:11 sprach das Ergebnis am Ende doch eine recht deutliche Sprache. Gegen Baden hatte sich die Truppe im Spiel um Bronze aber wieder gefangen und schaffte in zwei Sätzen (11:6, 11:6) den Sprung auf das Treppchen.

Hieran scheiterte die männliche U14 nur knapp. Einzig gegen Baden gleich zum Auftakt der Vorrunde schien die Crew von Florian Reukauf und Ole Brune noch nicht ganz wach. Danach gab es Erfolge gegen Sachsen, Berlin/Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Mit Platz zwei in der Gruppe ging es im Viertelfinale gegen Schleswig-Holstein. Gegen den Verband des Gastgebers präsentierte sich Blau-Weiß stark, gewann 11:7 und 11:8. Im Halbfinale musste sich die Mannschaft dann dem späteren Sieger aus dem Rheinland geschlagen geben (7:11, 8:11), ehe auch die Begegnung um Platz drei gegen Berlin/Brandenburg äußerst knapp verloren ging (10:12, 10:12).

In der Gesamtauswertung kam der Niedersächsische Turnerbund mit Platz eins, zwei drei und vier auf insgesamt 10 Punkte – das beste Ergebnis aller Teilnehmer. Ebenfalls auf das Podest schafften es Schwaben (12 Punkte) und das Rheinland (15 Punkte). 

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